private Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung, die auch noch unter der beliebten Abkürzung PKV bekannt ist, ist eine der zwei Arten der Krankenversicherung, die man in Deutschland in Anspruch nehmen kann. Die Krankenversicherung hilft in Falle von Krankheit, Unfall oder Mutterschaft bei den Kosten der ärztlichen Behandlungen aus, denn diese können manchmal sehr hoch steigen, bis man es sich nicht leisten kann.

            Die private Krankenversicherung ist aus den zwei Arten die freiwillig abschließbare Krankenversicherung, die andere, die gesetzliche Krankenversicherung, die als GKV abgekürzt wird ist für alle Personen mit einem geringen Einkommen – unter der Pflichtversicherungsgrenze – ein Muss. Die private Krankenversicherung ist dagegen also eine freie Wahl, und man kann sogar aus den zahlreichen Krankenkassen wählen, die auch verschiedene Angebote aufzeigen können. Man kann also das Angebot aussuchen, das am nähesten zu der eigenen Situation steht.

Die private Krankenversicherung hat für die verschiedene Zielgruppen verschiedene Formen:

  1. die Vollversicherung eignet sich vor allem für die Arbeitnehmer und Angestellte, die ein hohes Einkommen haben, die bei der GKV nicht versicherungspflichtig sind, die frei zwischen den beiden Arten wählen können
  2. die Teilversicherung eignet sich vor allem für Beamte, die durch ihren Dienstherren Anspruch auf Beihilfe haben, also für Personen, die nur ganz bestimmte Leistungen bekommen wollen
  3. die Zusatzversicherung wurde speziell für die Versicherungsnehmer der gesetzlichen Krankenversicherung ausgedacht, die außer der Leistungen der GKV auch andere Leistungen in Anspruch nehmen wollen, um damit die Lücken zu füllen

Die private Krankenversicherung bietet viele vorteilhaftige Leistungen an: freie Wahl des Kliniks, wo man behandelt werden will, freie Wahl des Zimmers, also ob ein Einbett– oder ein Zweibettzimmer sein sollte, Behandlung durch den Chefarzt, Psychotherapie, Physiotherapie, Zahnersatz, kieferorthopädische Behandlung und Sehhilfen.